Magazin Burgenländerin, Februar 2021

Aktualisiert: Feb 8


Juhu! Wir sind wieder im Burgenländerin Magazin. Wir freuen uns soooooo riesig darüber! Wir erfahren von unseren Hochzeitspaaren beim persönlichen Kennenlernen ja doch so einiges, und in der aktuellen Ausgabe erfahrt ihr einwenig über uns :)

In der aktuellen Ausgabe wird die LIEBE großgeschrieben. Einige Liebesgeschichten und emotionale Interviews.


Schnappt Euch die Ausgabe und schmökert durchs Heft!

Unsere Liebesgeschichte, bzw. unser Interview könnt Ihr natürlich hier bei uns schon lesen. Yay! Schaut deshalb regelmäßig in unseren Hochzeitsblog, es lohnt sich ;)


Info: Barrierefreie Version findet ihr weiter unten.



Wenn Ihr noch Fragen habt, schaut zu unseren FAQ’s und/oder kontaktiert uns.

Wir freuen uns!

Alles Liebe,

Eure Hochzeitsfotografin und Euer Hochzeitsvideograf

Vanessa und Markus

Weil im Artikel über Hochzeitstipps gesprochen wurde, - hier haben wir sie für Euch gesammelt.



Barrierefrei für Euch bereitgestellt:


Yin & Yang Wie Tag und Nacht, so ergänzen sich auch Vanessa und Markus – und sind dabei eins: unterschiedlich im Wesen und doch stets miteinander verbunden.


Autor Nicole Schlaffer – Fotos Roland Faistenberger, Vanessa Hartmann-Gnong


Bei ihrem ersten Date wusste sie nicht, wie er wirklich aus- sieht. Für ihn hat die Begeg- nung mit ihr überhaupt nicht in seinen damaligen Lebensplan gepasst. Markus wollte unabhängig und frei sein, sich beruflich verändern (die Jahre als Spitzenkoch hatten ihren Tribut gefordert) – nicht sich verlieben und einer Partnerin zugehörig fühlen. Doch Vanessas herzliches, offenes und fröhliches Wesen hat seine Pläne aufgeweicht. Die Profi-Fotografin eroberte ein Herz, das eigentlich gar nicht erobert werden wollte.

Via Instagram wurden die beiden aufeinander aufmerksam: Eine halbe Gesichtshälfte von Markus wurde als gemaltes Bild auf der Seite einer spanischen Künstlerin geteilt, Markus wur- de verlinkt. Dadurch stieß Vanessa auf Markus‘ Instagram-Profil und hat sich

„mal so durchgeliked“. So wurde Markus wiederum auf sie aufmerksam. Schon bald begannen die beiden, ihre Bilder gegenseitig zu kommentieren und sich Nachrichten via Instagram zu schreiben. Nach einigen Monaten kamen sie zu dem Entschluss, sich zu treffen, da sie beide in Wien wohnten. Zu diesem Zeitpunkt wusste Vanessa immer noch nicht, wie Markus wirklich aussah, denn die Bilder auf sei- nem Profil zeigten nie sein Gesicht. Doch sein Humor beim Schreiben war es, der sie neugierig machte. Markus hingegen ging mit Vorbehalten in die Sache hinein: „Ich bin niemand, der sich leicht begeistern lässt, ich bin ein skeptischer, oft auch oberflächlicher Mensch. Jahrelang war ich nur in meinen Beruf verliebt, da waren Beziehungen eher Randerscheinungen. Ich wusste gar nicht, dass eine so intensive Beziehung zu einem anderen Menschen für mich möglich ist“, erzählt Markus, dessen Kindheit dabei auch eine Rolle spielt. Seine Eltern stammen aus China, Markus ist geboren und aufgewachsen in Oberösterreich. Die emotionale Distanz innerhalb der Familie war prägend. „Umarmungen oder Kuscheln – das gab es bei uns nicht. Für mich war das normal. Deswegen war es am Anfang ein bissl ein Dilemma, das Vertrauen in jemanden so zu intensivieren.“

Das erste Date. Zurück in den August 2015. Das erste Date war vereinbart. Doch einen Abend davor – es war ein sehr heißer August-Abend – schrieben sich die beiden Turteltäubchen Nachrichten und stellten fest, dass die Hitze unerträglich war und keiner von beiden auf einen Balkon ausweichen konnte. Kurzerhand beschlossen sie, sich genau jetzt zu treffen. „Um zu schauen, ob das Date am nächsten Tag wirklich stattfinden sollte“, lacht Vanessa. Auf die Frage nach der Gefühlslage beim ersten Treffen, sah der Dialog beim Interview so aus:

Markus: „Ich war sehr skeptisch.“ Vanessa: „Ich war einfach zu nett.“ Markus: „Sie lacht halt sehr viel, ist so extrem positiv eingestellt. Ich bin da anders. Auch positiv, aber anders.“ Vanessa: „Sehr kühl.“ Markus: „Ich mag zu viele Emotionen nicht.“ Vanessa: „Lustigerweise hat mich das nicht verunsichert. Bei jedem anderen hätte ich mir gedacht: ‚Boah, bist du ein Arsch.‘ Aber bei ihm war das anders, ich hab es genossen, ihn ein bissl aus der Reserve zu locken.“

Das richtige Date einen Tag später konnte ob der guten Aus- gangslage, die auf beiden Seiten so empfunden wurde, stattfinden, doch auch nicht ohne Seitenhieb. „Wir waren Sushi essen. Ich war immer von Menschen umgeben, die sehr viel Wert auf gute Kulinarik gelegt haben. Und sie hat immer nur gejammert, wie teuer das Mineralwasser hier ist.“ Vanessa: „Eine Flasche hat zehn Euro gekostet! Außerdem war ich viel nervöser als am Tag zuvor. Essen ist für mich etwas sehr Intimes.“

Doch trotz – oder vielleicht gerade wegen – der Umstände, gab es eine Fortsetzung. Ein paar Wochen später ging es bereits in den ersten gemeinsamen Urlaub und wieder nur wenige Wochen später zog das Paar schon zusammen. „Markus‘ Wohnung war kahl und leer, es hat gehallt. Im Kühlschrank lag nur eine Banane. Ich bin da rein mit meinem Krempel und meinem Chaos wie ein Tornado.“ Es war für beide klar, dass es passt. „Manche warten Jahre. Ich frage mich manchmal, warum. Entweder es passt oder es passt nicht“, resümiert Markus. Doch Beziehung bedeutet auch Entwicklung, die mit zwischenmenschlichen Investitionen verbunden ist. Die Eisenstädterin ist der Überzeugung, eine Beziehung sei auch Arbeit. Ihr Mann führt es so aus: „Liebe allein reicht nie für eine Ehe. Disziplin ist auch wichtig. Beide müssen bereit sein, einen anderen Weg anzusehen. Und das Schwierigste ist: Dem Gegenüber Liebe dann zu geben, wenn er sie am wenigsten verdient hat. Menschen bauen Scheiße, keiner ist vor Fehlern gefeit. Wenn die Belanglosigkeit da ist, dann ist es vorbei.“

Früher war Markus oft alleine – und das sehr gerne. Heute, nach fünf Jahren Beziehung bzw. über drei Jahren Ehe (2017 hat das Paar geheiratet), denkt der 36-Jährige das nicht mehr. „Definitiv nicht. Er geht mir sogar ins Badezimmer nach, um nachzusehen wo ich bin“, lacht die 28-jährige Fotografin. Die Nähe und Zuneigung zu Vanessa sieht Markus heute als Privileg. „Ich verstehe nicht, warum die Leute im Lockdown so viele Probleme mit ihren Partnern haben. Die sollten definitiv etwas ändern. Das Leben ist viel zu kurz, um die Zeit mit den falschen Personen zu verschwenden. Da sterbe ich lieber einsam und alleine, anstatt mit irgendjemandem, nur damit jemand da ist.“

Und wer jetzt denkt, dass die beiden zu unterschiedlich seien und wie denn das überhaupt funktionieren könne, der stelle sich vor, dass ihm zwei Menschen gegenübersitzen, die sich nur durch Augenkontakt oder einer kleinen Berührung so viel mehr sagen können, als andere mit 1.000 Worten. Zwei Menschen, die so unterschiedlich zu sein scheinen, aber deren Innerstes so weit nach außen im Gleichklang strahlt, dass es beinahe greifbar ist.

Die beiden verbringen ihre Freizeit ausschließlich miteinander und haben auch ein gemeinsames Business aufgebaut (www.vanessaundmarkus.com). Für ihre Zukunft sehen sie sich gemeinsam beruflich erfolgreich und wünschen sich Töchter. Dass ihre Liebe über unterschiedliche Kulturen und Einstellungen hinausgeht, zeigt auch die Abschlussfrage.

Was ist das Beste an Vanessa?

„Ich glaube, dass ich Vanessa auch in jedem anderen Leben so gern gehabt hätte, wie in diesem. Auch wenn wir Schildkröten wären.“

Was ist das Beste an Markus?

„Ich liebe es, sagen zu können, dass ich mit Markus gut mein Leben lang auch alleine sein könnte. Es gibt keinen Moment, wo ich mir denke, jetzt würde ich lieber mal nur für mich sein.“

Foto 1: Hochzeitsfoto: Die Hochzeit zwischen der Eisenstädterin und dem Oberösterreicher war von Romantik geprägt.

Foto 2: Paarfoto: Ästhetik ist für Vanessa und Markus wichtig, sie erzeugt Harmonie.




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